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Comic-Review: Assassin's Creed 1 (Panini)

Assassin's Creed 1
Mit seiner Schleich-Videospielreihe servierte Ubisoft Hobby-Assassinen 2007-2011 drei atmosphärische Action-Adventures, zu denen nun auch Panini einen Comic-Beitrag abliefert.

(C) Panini Comics / Assassin`s Creed 1 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNach dem ersten Ausflug des Splitter Verlags in die Gefilde von "Assassin`s Creed" steht zwischenzeitlich mit "Der Untergang" neues Lesefutter bereit. Im Gegensatz zum aktuellen Sequel der Videospiel-Reihe "Brotherhood" wagt der vorliegende Band einen Neustart: Neuer Charakter, neues Setting sowie ein Paukenschlag gleich mit dem ersten Band, das lässt Comic- und Videospielherzen höher schlagen! Aber auch all jene, die die Idee der Vorrichtung namens "Animus", eine Maschine, die in der Lage ist die genetisch gespeicherte Vergangenheit wiederauferstehen zu lassen, zwar interessant finden, jedoch die in den Videospielen inszenierte Vorgeschichte nicht kennen, dürfen aufatmen: Eine kurze Zusammenfassung im Comic bietet den perfekten Einstieg um ins "Assassin`s Creed"-Universum einzutauchen.


In eine Art Tiefschlaf versetzt, tauchen Versuchspersonen in eine alternative, synthetische Welt ein, die den Gegebenheiten der jeweiligen genetischen Codes – von den jeweiligen als Laborratten missbrauchten Probanden – entspricht. Somit eröffnet der Animus quasi mittels  "Erleben aus erster, zweiter Hand" einen Zugang zu (für den im Hintergrund brodelnden Kampf zwischen Templern und Assassinen relevanten) und Schlüsselerlebnissen aus dem Leben der Vorfahren. Durchaus etwas verwirrend, aber gleichermaßen eine erfrischend unverbrauchte Idee. Freunde von solch komplexen alternativen Realitäten werden mit "Assassin`s Creed: Der Untergang" ihre wahre Freude haben.


Der Zeichenstil präsentiert sich detailliert, der erfreulich kurzweilig präsentierte rote Storyfaden wartet mit der für "Assassin`s Creed"  typischen Parallelmontage zweier Protagonisten auf: Während der Charakter in der Gegenwart ein Aussteiger und Junkie ist, der scheinbar zufällig in den Kreis der Assassinen gelangt, lebt dessen Vorfahre als gewandter Attentäter in der Zeit der Russischen Revolution. Der Werdegang beider Charaktere ist durch markante Schicksalsschläge geprägt, der "Turning Point" in der Mitte des Plots bietet einen überraschenden Wendepunkt der Geschichte. Summa summarum muss "Der Untergang" jedoch als ein viel versprechender "Teaser" eingestuft werden, da die Geschichte etwas zu kurz geraten ist und ausgerechnet am Höhepunkt der Handlung endet.


Wie in der Adaption aus dem Hause Splitter gelingt mit Paninis erstem "Assassin`s Creed"-Band  die Übertragung der Videospielvorlage: "Science Fiction und Action mischen sich wunderbar mit einer Brise Abenteuer sowie Mantel und Degen. Insbesondere der Sprung zwischen den vergangenen Epochen, welche durch unterschiedliche Erzählebenen getragen werden, gelingt vorzüglich." Als Fazit kann festgehalten werden, dass die größte Herausforderung gemeistert werden konnte, denn sowohl echte "Assassin`s Creed"-Videospielfans als auch Newcomer werden gleichermaßen gut angesprochen. Dass der Comic trotz der überaus ansprechenden Artworks und dem spannenden Storyansatz etwas zu kurz geraten ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber sehen wir das Glas halb voll: Ein toller Teaser, aber Band 2 bitte umfangreicher, weniger komprimiert!     


                        
# # # Karl H. Stingeder # # #






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