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Book-Review: L – Change the World (Tokyopop)

L - Change the World
Der Roman zur erfolgreichen Mangreihe um das todbringende Notizbuch: Durchaus unterhaltsam, wenn auch nicht immer gewollt.

(C) Tokyopop / L - Change the World / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDiesmal steht der berühmt berüchtigte Meisterdetektiv L vor seiner letzten großen Herausforderung. Eine Gruppierung Bioterroristen um die brillante Dr. Kujo verfolgt den teuflischen Plan, die Menschheit auszurotten, um anschließend eine neue bessere Gesellschaft aus den wenigen Auserwählten entstehen zu lassen. Dafür wird kurzerhand ein hochgefährliches Virus aus dem Labor von Dr. Nikaido geraubt und dieser dabei getötet. Seiner kleinen Tochter Maki gelingt es zu flüchten und sich an L zu wenden, der nun gemeinsam mit dem kleinen Mädchen und dem undurchsichtigen FBI-Agenten Suruga versuchen muss, den Plan der Fanatiker zu vereiteln. Dabei wird Maki mit dem Virus infiziert und ein rasanter Kampf gegen die Zeit beginnt – denn die läuft nicht nur Maki davon, sondern auch Ls Ende naht.


Grundsätzlich kann man "L – Change the World" einiges abgewinnen. Die aufwendig gestaltete und bunte Aufmachung des Buchs ist auf jeden Fall schon Mal ein Pluspunkt. Nettes Gimmick ist der Süßigkeiten Glossar der Aufschluss über jede einzelne Süßigkeit gibt,  die L im Buch in sich reinstopft Auch der Index mit den wichtigsten Charakteren ist sehr hilfreich oder eher notwendig, vor allem für all diejenigen, die weder den Manga gelesen noch den Film gesehen haben. Für diese armen Seelen ist die Geschichte nämlich zumindest anfänglich nahezu undurchschaubar. Hat man diese Anfangsschwierigkeiten aber überwunden und stößt sich nicht an dem zeitweise sehr holprigen Schreibstil, kann man mit dem Roman durchaus seine Freude haben. Für Fans der hohen Literaturkunst ist er allerdings unbrauchbar, da es vor Rechtschreib- und Druckfehlern nur so wimmelt und sich manchmal wie ein Kinderbuch liest. Fazit: Wohl eher etwas für Hardcore-Fans von "Death Note", die einfach nicht genug kriegen können.



# # # Maria Capek # # #






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