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DC Comics Graphic Novel Collection 34

DC Comics Graphic Novel Collection 34
Batman bekommt es nicht nur mit der Rückkehr seiner gefährlichsten Gegner, sondern auch mit der Aufdeckung seiner Geheimidentität zu tun.

(C) Eaglemoss / DC Comics Graphic Novel Collection 34 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenWer sich mit den in den 1970ern erschienenen Comic-Abenteuern des Mitternachtsdetektivs befasst, kommt an den beiden Namen Neal Adams und Marshall Rogers unmöglich vorbei. Zusammen mit Autorenkollegen wie Dennis O'Neil oder Steve Englehart stehen sie für eine künstlerische Neuausrichtung der Batman-Titel, die eine Rückkehr zur düsteren Grundstimmung der Anfänge in den späten 1930ern bedeuteten. Bat-Fans, die bei der DC-Sammlung von Eaglemoss schon sehr oft auf ihre Kosten gekommen sind, was die Präsenz ihres Favoriten angeht, bekommen mit Band 34 eine Zeitreise in die innovativen Jahre 1977-1979 geliefert.


Unter der Regie von Steve Engleheart und mit Marshall Rogers am Zeichenbrett (und gleichzeitig auch als Kolorist) kehrten mit Deadshot und Hugo Strange zwei längst vergessene Charaktere aus der Versenkung zurück. Das Schicksal des Professors, der die Verbindung zwischen Batman und Bruce Wayne aufdeckt, wird dabei sowohl mit dem Irrsinnsplan des Jokers verknüpft, ein Patent für seine mit Jokergift versetzten Fische zu erhalten, als auch mit Rupert "Boss" Thorne, dem heimlichen Herrscher der Stadt und Initiator einer Medienkampagne gegen den Dunklen Ritter. Doch auch die sprudelnden Hormone zwischen Bats und Silver St. Cloud sorgen für Turbulenzen!


"Im Zeichen des Jokers" ist als Titel für diesen Band wohl etwas irreführend, genauso hätte man ihn auch einfach "Marshall Rogers Collection" nennen können – was die Kollegen von Panini gemacht haben, deren Veröffentlichung mit ebendiesem Namen bis auf zwei hier nicht enthaltene US-Ausgaben ident ist. Der Verbrecherclown ist nämlich nur eines der Rädchen, die Batman in einem mit Wort und Bild wunderbar düster gehaltenen Gotham am Laufen halten, als verbindendes Element bieten sich aber auch Hugo Stranges rätselhaftes Schicksal oder Bruce Waynes Affäre mit Silver St. Cloud an. Abgesehen von vereinzelten, überwunden geglaubten Problemen beim Lettering ein feiner Nostalgietrip in die 1970er Jahre, der als Extrastory noch das Debüt von Hugo Strange von 1940 enthält.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Eaglemoss






Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.eaglemoss.de/dc-sammlung.


 

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