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Movie-Review: Jack Brooks - Monster Slayer (Euro Video)

Jack Brooks: Monster Slayer (c) EuroVideo
Eines vorweg: dieser Film ist nichts für alle, die Vielschichtigkeit erwarten. Dass das bei Horrorfilmen aber glücklicherweise auch selten notwendig ist, um ein ordentliches Stück auf die Leinwand zu zimmern, zeigt Regisseur Jon Knautz mit „Monster Slayer“.

Jack Brooks: Monster Slayer (c) EuroVideo / Zum Vergrößern auf das Bild klickenJack Brooks hat ein Problem: er kriegt seine Wut nicht unter Kontrolle. Dabei verbrachte der Junge eine fröhliche Kindheit, bis während eines Campingtrips Mutter, Vater und kleine Schwester von einem Monster verschlungen werden. Jetzt ist Jack Mitte 20, mehr oder weniger ständig sauer, arbeitet als Klempner und besucht eine ihn zu Tode langweilende Abendschule. Interessant wird sein Leben erst, als ihn sein Lehrer bittet, die verstopften Rohre seines gerade erworbenen Gemäuers zu reinigen, welches – natürlich – ganz verlassen steht und verflucht ist.

Beim Säuberungsversuch explodieren die Rohre und eines im Garten legt – natürlich – den Grundstein für alle folgenden Schrecken: bedrohliche Dämpfe, die den Lehrer in einen vorerst kurzen Wahn treiben. Jener wacht am nächsten Tag verwirrt im Garten auf, entdeckt ein Loch und gräbt das Übel frei: eine Kiste mit einem schwarzen Herz. Dieses ekelhafte Ding ergreift – natürlich – Besitz von dem armen Kerl, lässt ihn im Unterricht an die Tafel kotzen und unbändigen Hunger verspüren. Währenddessen erfährt Jack von einem ebenso klischeehaften wie alten Ladenbesitzer die Wahrheit über das Haus und glaubt diesem natürlich kein Wort. Aber es wäre ohnehin schon zu spät: in der nächsten Abendklasse gewinnt das Herz endgültig überhand über den Pädagogen. Er mutiert zu einer Mischung aus Jabba the Hud und den Aliens aus „Independence Day“ und verwandelt die nächtliche Schule in die sprichwörtliche Hölle…

Mehr sei hier nicht verraten. Denn auch wenn der Film nicht mit recht viel mehr Klischees vollgestopft sein könnte, legt er gegen Ende richtig zu und schafft es doch, schöne Gänsehautmomente zu erzeugen. Lobenswert ist vor allem zu erwähnen, dass sich der Showdown nicht unnötig in die Länge zieht und in gerade einmal 10 Minuten erledigt ist. Auch der Sound steigert sich im Laufe des Films (der Tod von Jacks Familie ist noch mit lautstarker 50er-Jahre Musik von der vorhergehenden Tanzerei unterlegt). Unterm Strich bleibt zwar keine überragendes, aber unterhaltsames Splattermovie rund um Monster, Wut und massig Blut.



###Bernhard Kleinbruckner###

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