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Serien-Review: South Park Season 11 (Paramount)

south_park_11 (c) Paramount
Die meisten Serien werden Zeit ihres Lebens eher schlechter als besser. Nicht so beim Phänomen South Park, das von der ersten bis zur mittlerweile dreizehnten Staffel nie langweilig wurde.

south_park_11 (c) Paramount / Zum Vergrößern auf das Bild klickenUnd das obwohl das Erfolgsrezept so simpel zu seien scheint. Stars (und solche die gerne welche wären) werden genauso schamlos durch den Dreck gezogen wie auch alles andere was den hysterieanfälligen Amerikanern gerade so am Herzen liegt. Und da soll noch einer sagen, dass die Amis keinen Spaß verstehen.


Los geht’s gleich mit Folge 1 "Bitte ein N" die wieder einmal herrlich politisch unkorrekt ist und sich mit den Tücken der modernen Sprache beschäftigt. Außerdem ist sie ein perfektes Beispiel dafür warum man Southpark immer auf Englisch sehen muss. Stans Vater Randy ist Gast in einer Gameshow und muss einen Begriff "für Leute die einen nerven" erraten. Wegen der vorgegebenen Buchstaben "N_GGERS" wählt Randy ein "I" und bildet damit ein nicht gerade gerne gehörtes Wort. Da die eigentliche Antwort "Naggers" (zu Deutsch: Nervensägen) gewesen wäre, halten nun alle in South Park Randy für einen Rassisten und lassen ihn das auch spüren. Übrigens wird in dieser Episode gezählte 43 Mal das Wort "Nigger" genannt was wieder einmal auf typische Matt Stone/Tery Parker-Manier das Ganze zu einer Farce macht.


Der Kinohit "300" (der, sind wir uns ehrlich, dafür prädestiniert ist) wird in der Episode "LesBos" aufs Korn genommen. Allerdings kämpft hier keine Horde wütender Spartaner sondern eine Gruppe von Lesben, angeführt von Mrs. Garrison, gegen eine Handvoll Perser die ihren Club aufgekauft haben und nun schrecklich umdekorieren wollen. Das können die Damen jedoch nicht auf sich sitzen lassen und ziehen deshalb in die Schlacht um ihre Bar "LesBos" zu retten.


In Episode 7 "Die Nacht der lebenden Obdachlosen" tauchen plötzlich Unmengen von Obdachlosen in der Stadt auf und kennen nur eines: den Drang nach Kleingeld! (auch der Witz funktioniert auf Englisch besser). In Panik fliehen einige der Einwohner auf das Dach des Einkaufzentrums und warten dort auf Hilfe. Doch Stan, Kyle, Cartman und Kenny geben nicht auf und gehen dem Ganzen auf den Grund. Für alle Zombiefans ist diese grandiose "Dawn of the Dead"-Persiflage ein Muss aber auch diejenigen unter euch die mit den Untoten nicht so viel anfangen können, werden auf ihre Lachkosten kommen.

Fazit: Eine der besten South Park-Staffeln und Beweis dafür, dass Fäkalhumor und das Leid anderer Leute durchaus witzig sein kann.

# # # Maria Capek # # #






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