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Movie-Review: Grizzly Rage - Die Rache der Bärenmutter (Euro Video)

grizzlyrage (c) EuroVideo
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grizzlyrage (c) EuroVideo / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNach einem vielversprechenden Vorspann folgt die typische Einleitung: vier amerikanische Teenager wollen ihren Highschool-Abschluss feiern und fahren in den Sommerferien mit dem Auto in die Wildnis. Mitten in der Pampa überrollen sie versehentlich ein Bärenbaby. Was folgt ist die Rache der Bärenmutter, die nicht eher aufgibt, bis sie auch den letzten Missetäter zur Strecke gebracht und zerfleischt hat – eine Vendetta, wie sie in freier Wildbahn eben einfach üblich ist.

 

Zumindest an der Kameraführung und der allgemeinen Aufmachung ist zu erkennen, dass der kanadische Regisseur David deCoteau, auf dessen Konto eine beachtliche Reihe von B-Movies geht, Ahnung vom technischen Filmhandwerk hat. Er schafft es nur leider nicht, Spannung aufzubauen oder gar das ängstliche, unwohle Gefühl beim Zuschauer auszulösen, auf das man am Anfang des Films hofft.

 

Die vier Charaktere sind absolut seicht, was dadurch gelindert wird, dass sie gleich zu Anfang schon um die Hälfte dezimiert werden. Wer zum Ausgleich auf harte, blutige Todesszenen und brutale Kämpfe mit der aggressiven Bärenmutter hofft, wird enttäuscht. Die immerhin schönen „Naturaufnahmen“ des Bären sind ausschließlich hineingeschnitten. Man sieht entweder fliehende Teenager, oder einen brüllenden Bären, aber niemals Mensch und Bär in derselben Einstellung. Spätestens ab den Todesszenen weiß man aber mit Sicherheit, woran man ist. Die erwarteten Spezialeffekte bestehen aus ein paar Spritzern von leuchtend rotem Zeichentrick-Blut, das auf die Kameralinse fliegt und eher aussieht, als sprudle es aus der durchgeschnittenen Kehle von Micky Mouse, als aus der des menschlichen Opfers einer Bärenattacke. Immerhin schnallt die blonde Hauptdarstellerin schon in der ersten halben Stunde, dass es sich im Blümchen-BH besser kreischt und vor Bären flieht, als in einer adäquaten, wildnistauglichen Gewandung.

 

Fazit: Selbst Fans von Tier-Horrofilmen verlieren hier aufgrund einer seichten Handlung ohne eine einzige Wendung, die dann leider auch noch schlecht umgesetzt ist, schnell das Interesse.

 
# # # Sandy Mayer # # #

 


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