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Movie-Review: Horror Collection 3

horror_collection_3 (c) Epix
Was die drei Horrorstreifen auf der „Horror Collection 3“ gemeinsam haben, ist ganz klar: ein geringes Budget. Ansonsten schlagen „Cannibal Dead - The Ghouls“, „Jack Frost 2 - Revenge of the Mutant Killer Snowman“ und „Attack of the Killer Hog“ ganz unterschiedliche Wege des Grauens ein.
horror_collection_3 (c) Epix / Zum Vergrößern auf das Bild klicken„Cannibal Dead – The Ghouls“

…ist ein Underground-Streifen, der von der Aufmachung her v.a. mit verstörender, aber sehr passender Hintergrundmusik, tristen Bildern und einem Hauptdarsteller arbeitet, der dem Wort „abgefuckt“ eine neue Dimension verleiht. Die Story: Der versoffene Protagonist, der seine Brötchen mit dem Filmen von Sterbenden verdient, bekommt eines Nachts die wahren Untergrundbewohner der Slums von L.A. vor die Linse. Die „Ghouls“ sind zombieartige Wesen, die Nächtens ihren Hunger an Pennern und Prostituierten stillen, die sie wie Tiere in Hinterhöfen und dunklen Gassen zerfetzen und ausweiden. Das Filmbudget wurde in schöne Splattereffekte und eine ansehnliche Optik für die Ghouls investiert. Die Stimmung ist absolut düster und beklemmend. Obwohl der Streifen teilweise etwas langatmig ist, ein gelungenes Endprodukt.

 

„Jack Frost 2 - Revenge of the Mutant Killer Snowman“

Ein mordender Mutantenschneemann – soweit zur Story. Der knallbunte, amerikanische Billigstreifen nimmt sich – Satan sei Dank – selbst nicht ernst. Sprechende Eiswürfel, niedliche Schneebälle aus Plüsch mit scharfen Zähnen, Bikinigirls und ein Schneemann aus Plastik, der aber meist nur als Stimme auftaucht und blöde Kommentare von sich gibt. Seine Daseinsberechtigung erlangt der Film durch die genretypischen, lustigen Splatterszenen, an denen nicht gespart wurde.


„Attack of the Killer Hog“

Diesem argentinischen Hardcore-Trashfilm könnte man in einigen Kreisen durchaus einen künstlerischen Anspruch zugestehen. In der Stadt geht ein Serienkiller um. Das „Killerschwein“ scheint in Verbindung mit einer neuartigen Droge und einem Sektenführer zu stehen, gejagt von einem sonnenbrillentragenden Ermittlerduo. Was wie ein lustig-billiger Tierhorror klingt, ist ein absolut schräger Streifen, dessen durchgeknallte Story die Basis für eine kunstvolle Aneinanderreihung von seltsamen Szenen und videoclipartigen Sequenzen bildet. Die Krönung ist das Landen von Aliens (wie es sich gehört mit grüner Gummimaske) und ein folgender Kampf mit Laserschwertern. Schräg, skurril, billig. Für Genrefans ein gefundenes Fressen.

 

 

# # # Sandy Meyer # # #

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