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Movie-Review: Crowley - Back from Hell (Sunfilm)

crowley back from hell (c) Sunfilm
"Tu was du willst soll sein das ganze Gesetz!" Der spezielle Philosoph und Schwarzmagier der ersten Stunde findet einen Weg zurück aus der Hölle und hat Pläne für die lasterhafte Menschheit.

crowley back from hell (c) Sunfilm / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAm 1.12.1947 stirbt Aleister Crowley mit 72 Jahren und die Welt scheint um ein Mysterium ärmer. Doch wie man es von jemandem erwarten kann, der sich die magischen Kräfte zu eigen macht und sich selbst als „das große Tier“ bezeichnet, findet Crowley einen Weg für seine fulminante Rückkehr. Die moderne Technik erlaubt es der schwarzen Seele, sich im Körper eines Universitätsprofessors einzunisten und stylish mit Glatze und in violettem Samt ein Ritual vorzubereiten – Sexualmagie, was sonst? - das den Lauf der Welt verändern soll. Der frisch heimgekehrte Crowley uriniert sich also durch Unihörsäle, geht in ununterbrochener Lüsternheit Studentinnen an die Wäsche und hat somit neben seinen Plänen für die sowieso schon pervertierte Welt auch noch jede Menge Spaß. In einem Computerspezialisten mit recht dürftigem Sexualleben findet der charismatische Magier auch bald einen willigen Lakaien der ihm hilft, seine bösen Machenschaften voranzutreiben.


Ron Hubbard, der leistungsfähigste Rechner der Welt, Freimaurer, Sexriten und ein violetter Samtanzug für das wiedergekehrte Biest. Drehbuchautor und Filmproduzent Bruce Dickinson, seines Zeichens genialer Frontmann der Kultband Iron Maiden, hat alle Register des Okkulten gezogen. Doch was kann absurd genug sein in einem Film über Aleister Crowley und wer wäre besser als Filmemacher dafür geeignet als der Verbreiter teuflischer Heavy Metal Musik? Ein solider, klassischer Horrorfilm nach britischer Tradition mit einer abgedrehten und wahnwitzigen Story, der das Bild von Crowley zeigt, das man gerne sieht und das Crowley mit seiner Selbstdarstellungssucht wohl ebenfalls alle Ehre machen würde. Der britische Darsteller Gusto John Shrapnel mimt Aleister Crowley überzeugend mit vollkommener Verkommenheit. Für Okkultismusfans und diejenigen von uns, die als Teenager auf der Suche nach dem rechten Weg auch über Crowleys Philosophie gestolpert sind, ein sehenswerter Streifen. Auch wenn man sich vielleicht die Rückkehr des großen Crowley doch ein wenig anders vorstellt!

 
# # # Sandy Mayer # # #

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