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Movie-Review: Divine Weapon (Splendid film/Amazia)

divine_weapon (c) Splendid film/Amazia
Durch den raschen Handelsanstieg Koreas unter König Sejong (Ahn Seong-gi) beginnt sich in der Ming Dynastie Unmut breit zu machen.

divine_weapon (c) Splendid film/Amazia / Zum Vergrößern auf das Bild klickenChina sieht sich durch den starken Exportanstieg Sejong`s in seiner eigenen Expansion bedroht. Dabei werden Delegierte nach Korea versandt, um dort die Ansichten Chinas zu untermauern. Dabei wird gleichzeitig eine Armee an der Nordgrenze zu Korea postiert. Sejong sieht dabei nur einen Ausweg, um dem Ansturm Chinas zu trotzen - er sucht die Tochter des berühmten Waffenbauers Hong-ri (Han Eun-jeong) auf und veranlasst, dass sie in geheimer Mission in einem kleinen Dorf versteckt wird. Dort soll sie mit Hilfe des Händlers Seol-joo (Jeong Jae-yeong), der ihr alle Materialien liefern soll, die ultimative Wunderwaffe Singijeon bauen. Jene war die erste Feuerwaffe der damaligen Zeit. Doch vieles klappt nicht so wie es soll. So findet zwar Seol-joo alle Materialien, Hong-ri kann die Waffe bauen, doch funktioniert sie am Ende nicht so wie sie soll, und zu guter Letzt wird auch noch der König Sejong von den Ming entführt.


Nach knapp 5 Jahren meldet sich Regisseur Kim Yu-jin, der damals für den Film "Wild Card" verantwortlich war, wieder zurück. Der Historienfilm avancierte mit 4 Millionen Zuschauern in Korea zum sechsterfolgreichsten koreanischem Film. Auch wenn viel Wert auf Bühne, Kostüme, Effekte und all die Kleinigkeiten gelegt wurde, degradiert der Film ziemlich schnell in die untersten Klassen dieses Genres. So ist die Charakterentwicklung so flach, dass sie im Grunde gar nicht vorhanden ist, Witze sind manchmal deplatziert und die Story zieht sich wie ein alter Kaugummi. Da kann auch das fulminante Ende nicht so recht trösten. Eigentlich schade, denn Potential wäre vorhanden gewesen. Alleine schon der richtig gute Cast hätte diesen Film weiter bringen können. Alle Schauspieler sind auch in ihren Rollen gut und glaubhaft, nur sind leider die Drehbuch-Autoren hinter ihren Scripten eingeschlafen - zumindest hat man das Gefühl.


Fazit: Die DVD kommt mit recht guter deutscher Synchronisation daher, auch wenn ich wahrlich kein Freund davon bin, denn asiatische Filme kommen immer noch besser im Original, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Die Aufmachung ist recht schlicht und weist, außer ein paar Trailern für andere Filme, keine weiteren Extras auf.

# # # Philipp Aba # # #


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