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Hellboy 8

Hellboy 8
Gewohnte Qualität, erstmals in Farbe.

(C) Cross Cult Verlag / Hellboy 8 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenHinsichtlich seiner Reputation nicht nur bei den Fans, sondern auch bei den Kollegen der Comic-Zunft ist es eigentlich verwunderlich, dass es erst in diesem achten Band zu zwei Kollaborationen von Mike Mignola mit zwei Künstlerfreunden kommt. Die haben es aber in sich: Für "Der Vampir von Prag" wurde der Zeichenstift an P. Craig Russell übergeben, mit dem Mignola bereits 1989 bei "Gotham by Gaslight" zusammengearbeitet hat (die Story wurde übrigens erst kürzlich in Paninis "Batman Collection: Mike Mignola" wieder auf Deutsch zugänglich gemacht), für "Makoma" durfte niemand Geringerer als Comic-Legende Richard Corben ran.


Die Geschichte des frisch in die "Will Eisner Award Hall of Fame" eingeführten Altmeisters bildet nicht nur hinsichtlich des Umfangs, sondern auch von der überragenden Atmosphäre her das klare Herzstück des Bands. Mit der von Mignola brillant geschriebenen und von Corben kongenial inszenierten Erzählung zeigt sich einmal mehr die Meisterschaft von "Hellboy". Es geht weniger um die meist nur wenig variierte Grundstruktur der Storys – Hellboy wird entweder über ein übernatürliches Phänomen informiert und löst das Problem mit physischer Gewalt oder bekommt eine Geschichte erzählt – sondern um das augenzwinkernde Verweben von Mythen, Legenden und Märchen mit knochentrockenem Humor und einem liebenswürdigen Protagonisten.


Bei derartigem Hochgenuss, den "Makoma" bietet, müssen die restlichen Erzählungen beinahe zwangsläufig hintanstehen. Sicher aber nicht aufgrund mangelnder Qualität, dafür sorgt neben dem bereits erwähnten P. Craig Russell nicht zuletzt auch Mignola selbst, der neben der titelgebenden Story "Die Troll-Hexe" noch vier weitere Erzählungen zeichnerisch umgesetzt hat. Insgesamt ein klares Highlight und übrigens der erste Band der Serie komplett in Farbe. Unbedingt reinschauen!



# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Cross Cult Verlag






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