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Live-Review: GRIZZLY BEAR (26.05.2010)

GRIZZLY BEAR (c) Fabian Toenges
Das alte Opernhaus Coliseu Dos Recreios im Herzen Lissabons ist mit seinen Emporen und Balkonen einfach einer der schönsten Auftrittsorte der Stadt. Das spüren auch die experimentellen Indie-Popper von GRIZZLY BEAR...

 

Schon zu Beginn bedankt sich Sänger/Gitarrist Ed Droste herzlich beim Publikum fürs Erscheinen im fast ausverkauften Coliseum. Bereits Tage zuvor wurden sechs Lieder am Stück im lokalen Radio gesendet und vermehrt auf das abendliche Konzert hingewiesen. Die Band aus Brooklyn ist zum ersten Mal in der Stadt und genießt sichtlich dankbar den frenetischen Jubel der Portugiesen.

GRIZZLY BEAR (c) Fabian Toenges / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
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So verbindet sie doch ein ganz besonderer Kontakt mit diesem Land: Ihr Tourfahrer heißt Nuno, kommt aus Lissabon und GRIZZLY BEAR widmen ihm den Knaller "Two Weeks", bei dem das Publikum sich zum ersten Mal von den Plätzen erhebt und lauthals mitsingt. Ed Droste und Daniel Rossen wechseln sich mit dem Gesang ab und bauen mehrstimmige Kathedralen auf. Lichterketten in Einmachgläsern durchzucken mit Blitzen die einzelnen Songs und sorgen für ein Lichterspiel der ganz besonderen Art.

GRIZZLY BEAR (c) Fabian Toenges / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
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Der Bass von Chris Taylor pumpt herrlich und vereinzelt tanzen sogar Menschen in den Mittelgängen. Ed wechselt zur Harfe, Schlagzeuger Christopher Bear zum Fender Rhodes-Piano und Multiinstrumentalist Chris vergnügt sich mit einem ganzen Flötenballament am Boden und verfremdet diese mit zahlreichen Effektgeräten. Das vor einem Jahr erschienene Meisterwerk "Veckatimest" bietet mit "Cheerlader","While You Wait For Others" und anderen gesanglichen wie musikalischen Höhepunkten genügend Hitpotential sowie eine bezaubernde Mischung aus Indie, Folk, Lo-Fi und Psychedelia.

GRIZZLY BEAR (c) Fabian Toenges / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
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Nach "Ready, Able" verschwinden die vier Bären im Nebel, kehren aber für eine akustische Zugabe von "All We Ask" zurück auf die Bühne. Und das Publikum stampft mit den Füßen den Takt dazu. Ein magischer Abend geht nach eineinhalb Stunden zu Ende und entlässt alle Zuhörer verzaubert in die laue Frühlingsnacht.

 

### Fabian Toenges ###
(Text und Fotos)

 


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