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Book-Review: Second Life (Ullstein)

second_life_cover (c) Ullstein
Schon mal Lust gehabt, ein völlig anderer Mensch zu sein? Dinge zu tun, die man so nie machen könnte? Dann willkommen bei „Second Life“.

second_life_cover (c) Ullstein / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAm 23. Juni 2003 veröffentlichte die Firma Linden Lab das 3D Onlineplattformspiel „Second Life“ und schuf damit etwas noch nie Dagewesenes. Doch was verbirgt sich hinter dem Titel, der so viele Menschen zu begeistern scheint? Sven Stillich hat sich genau diese Fragen in seinem Buch gestellt.

„Second Life“ ist ein Programm, welches kostenlos runtergeladen werden kann. Soweit, so gut. In diesem Spiel wird danach ein so genannter Avatar erstellt, das virtuelle „Ich“. Mit diesem Avatar, den man ganz nach seinen Wünschen gestalten kann, wird dann die virtuelle Welt erkundet.

Sven Stillich erzählt und erklärt auf unterhaltsame Weise die diversen Schritte und fügt immer wieder witzige Anekdoten ein. Auf seiner „Second Life“-Reise begleitet ihn sein extra geschaffener Avatar Ava Millner. Das Buch wechselt immer wieder zwischen dem unpersönlichen Autor und Ava hin und her, die „live“ aus „Second Life“ Erlebnisse und Ereignisse berichtet, gekennzeichnet wird dies durch die Kursivschrift.

Doch verbleibt Stillich durchaus nicht bei Oberflächlichkeiten, er beschreibt den möglichen Werdegang eines Avatars, erzählt von den Anfängen von „Second Life“ und merkt an, wie viel dieses Spiel auf die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren, Einfluss hat und noch in Zukunft nehmen wird. Ein Beispiel: Die fiktive Währung von „Second Life“, Linden Dollars, ist längst keine rein virtuelle Währung mehr. Allein 2006 haben um die 11 Millionen Dollar den Besitzer gewechselt, Tendenz stark steigend.

Fazit: Für jemanden, der Einblicke in die virtuelle Welt nehmen will, ohne gleich ins kalte Wasser zu springen, ist Sven Stillichs Buch "Second Life: Wie virtuelle Welten unser Leben verändern" genau das Richtige. Für bereits „Eingeweihte“ und Kenner von Online-Spielen ist das Buch wahrscheinlich nicht ganz so spannend, für zwischendurch aber dennoch nett.



###Valerie Gaupmann###


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